Sie sind hier:
zurück

Weitere Informationen

Entstehung
Der Fachbereich Holztechnik besteht seit 1998 an der Max-Eyth-Schule. Zu diesem Zeitpunkt waren im handwerklich-technischen Sektor nur die Fachbereiche Metalltechnik und Kraftfahrzeugtechnik vertreten. Um den Schülern eine breitere berufliche Orientierung zu bieten, entschied sich ein Teil der Fachlehrer aus den oben genannten Bereichen zu dem Versuch, eine Holzwerkstatt aufzubauen.

Auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten stieß man auf den "Fahrradunterstellplatz" im Bereich des Lehrerparkplatzes. Dem Kreis Offenbach ist es zu verdanken, dass aus dem "Fahrradschuppen" eine räumliche "Hülle" für die Holzwerkstatt der Max-Eyth-Schule entstehen konnte.

Einer der Metalltechniklehrer, Herr Lothar Kuch, erwarb über Fortbildungen und Praktika die Zulassung, im Bereich der Holztechnik zu unterrichten. Gemeinsam mit der Kollegin Frau Hilde Witt † (Metalltechnik), erarbeitete Herr Kuch die benötigte Ausstattung für die Holztechnik, welche aus den restlichen finanziellen Mitteln in Form von einfachen Holzbearbeitungsmaschinen und Werkzeugen angeschafft werden konnte.

Seit diesem Zeitpunkt bestand für die Schüler der "Besonderen Bildungsgänge" im Bereich Technik die Möglichkeit, neben dem Werkstoff Metall auch den Bereich der Holzverarbeitung/-bearbeitung kennenzulernen. Gerne wurde die Holzwerkstatt nach Absprache auch von den Kunstkursen des beruflichen Gymnasiums genutzt, um Werkstücke aus Speckstein o.ä. herzustellen.

Eine Beschulung der Holzfachklassen (Tischler) stand nie zur Debatte, weil diese im Rahmen der dualen Ausbildung der August-Bebel-Schule in Offenbach zugeteilt waren/sind.

Im Jahr 2004 genehmigte das Schulamt Offenbach der Max-Eyth-Schule die Ausbildungsstelle eines "Fachlehreranwärters für arbeitstechnische Fächer-Holztechnik". Der in diesem Rahmen ausgebildete Fachlehrer Ralf Höger besetzt bis zum heutigen Zeitpunkt die einzige in diesem Fachbereich vorhandene Arbeits-/Dienststelle.

Veränderungen

Gegen Ende des Jahres 2006 stand fest, dass auch die Holzwerkstatt der Max-Eyth-Schule neue Räumlichkeiten im "Haus des Lebenslangen Lernens" erhalten sollte. Im Anschluss an diese Entscheidung wurden, wie in allen anderen Fachbereichen/Abteilungen auch, die Planungen immer greifbarer. Ist-Zustände wurden festgestellt und Wünsche zu Veränderungen in der Ausstattung wurden in die Planung aufgenommen.

In die fortgeschrittene Bauplanung wurden später dann Möblierungspläne eingepasst, Stellplätze für Maschinen und Werkzeuge definiert usw., damit beim technischen Ausbau auch die notwendigen Anschlüsse wir Drehstrom, Druckluft, Absauganlagen etc. vorbereitet werden konnten. In dieser aufregenden aber auch anstrengenden Zeit war Herr Wolf-Dieter Petri (Metalltechnik) das wichtigste Bindeglied zwischen den ausführenden Fachingenieuren und den jeweiligen Fachbereichen der Schule.

Im Dezember 2008 war es dann soweit: Unter der Mithilfe von vielen fleißigen Schülern wurden unzählige Umzugskisten gepackt, Maschinen und Material von den beauftragten Umzugsfirmen verladen und alles in die neue Holzwerkstatt des "Hessencampus Dreieich" transportiert.

Seit Januar 2009 findet der fachpraktische Unterricht der Holztechnik in einem der neuen, hellen Werkstattbereiche statt, die, wie das gesamte HLL, der Öffentlichkeit im Februar 2009 beim ersten "Tag der offenen Tür" vorgestellt worden sind.

Die neuen Räumlichkeiten

Der Fachbereich Holztechnik besteht aus einem "Bankraum", in dem 16 Bankarbeitsplätze zur Verfügung stehen und einem kleinen Theoriebereich mit zehn Schreibplätzen. In den dort aufgestellten Schränken sind Werkzeuge, Muster und Verbrauchsmaterial gelagert.

Der 'Bankraum'ZoomDer 'Bankraum'

BankarbeitsplätzeZoomBankarbeitsplätze

Der "Maschinenraum" ist mit zum Teil neuwertigen Holzbearbeitungsmaschinen und der dazugehörigen Absauganlage ausgestattet.

Der Maschinenraum der neuen WerkstattZoomDer Maschinenraum der neuen Werkstatt

Der Maschinenraum der neuen WerkstattZoomDer Maschinenraum der neuen Werkstatt

Im angrenzenden "Materiallager" stehen verschiedene Plattenwerkstoffe, Massivhölzer und sonstige Materialien (Glas, Kunststoffe) zur Verarbeitung bereit.

In dem räumlich nahegelegenen "Theorieraum Holztechnik" stehen ein interaktives Whiteboard und Arbeitsplätze für 16 Schüler zur Verfügung.
 

zurück