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MES erhält Auszeichnung als "MINT-freundliche-Schule"

Mathematik, Informationstechnik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind die vier Schlüsselfächer, die in der Schule auf Berufe im Bereich Ingenieurwesen, Technik, Naturwissenschaft, Life-Science und Medizin vorbereiten. Diese Berufe bilden heute die Basis der produzierenden und auch dienstleistenden Wirtschaft und sind für deren Zukunft unabdingbar. Die bundesweite Initiative „MINT - Zukunft schaffen“ zeichnet Schulen aus, die im Bereich der „MINT“-Bildung Herausragendes geleistet haben. Im Bundesland Hessen erhielten am 20.9.12 im Darmstadtium (Darmstadt) elf Schulen die Auszeichnung, davon aus dem Kreis Offenbach die Max-Eyth-Schule in Dreieich.

Die Vertreter der MES nehmen die Auszeichnung entgegen.ZoomDie Vertreter der MES nehmen die Auszeichnung entgegen. Neben den Fächern Mathematik, Chemie, Physik, Biologie und Naturwissenschaften, wie sie aus allgemeinbildenden Schulen bekannt sind, bietet die Max-Eyth-Schule in den Schulformen Berufliches Gymnasium (BG), Fachoberschule (FOS) und Berufsfachschule (BFS) als Besonderheit eine breite Palette berufsorientierender Schwerpunktfächer im MINT-Bereich an: Biotechnik (BG), Chemietechnik (FOS), Datenverarbeitung und Informationstechnik (FOS + BG), Maschinenbau und Mechatronik (FOS + BG), Metalltechnik (BFS) und Wirtschaftsinformatik (FOS) sowie Kfz- und Holztechnik. Insgesamt stehen also vierzehn MINT-Fächer im Angebot. In diesen berufsbildenden Fächern wird neben Fachtheorie auch Fachpraxis unterricht, ergänzt durch Exkursionen in Betriebe und Hochschulen. MINT wird an der Max-Eyth-Schule also mit Kopf und Hand gelernt. Die im Bereich MINT tätigen Lehrerinnen und Lehrer an der Max-Eyth-Schule haben zum überwiegenden Teil eine langjährige betriebliche Berufskarriere absolviert und können so den Praxisbezug authentischer vermitteln und haben ein Auge darauf, dass auch besonders Mädchen in den MINT-Fächern gefördert werden.

Insgesamt 14 deutschlandweit einheitlichen Kriterien musste die Max-Eyth-Schule genügen und mit ihrem MINT-Schwerpunkt im Detail eine unabhängige Jury überzeugen, um die Auszeichnung unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zu erringen. Das Bild zeigt die Vertreter der MES bei der Auszeichnung: (von links) R. Leininger, Oberstufenleiter MES ; Theo Wermeling, Mechatronikklasse BG13 ; W. Schwarz, Schulleiter MES; Manvir Mann, Biotechnikklasse BG13; R. Stemmler, Unternehmensverband Südhessen; A. Jünger, Didacta Verband; Th. Sattelberger, „MINT-Zukunft schaffen“; Dr. Wessel, Fachbereichsleiter NaWi-MES; Dr. Walter-Klaus, „MINT-Zukunft schaffen“.

Mit der Auszeichnung hat die Max-Eyth-Schule nun Zugriff auf die reichhaltigen Ressourcen, die die Stifter der Auszeichnung den Schulen zur Verfügung stellen. Die weitere Schulentwicklung der Max-Eyth-Schule im Bereich der MINT-Ausbildung erfährt so einen kräftigen und motivierenden Impuls. Manvir Mann aus der Biotechnikklasse und Theo Wermeling aus der Mechatronikklasse des beruflichen Gymnasiums leben diese MINT-Begeisterung täglich und sehen ihre beruflichen Perspektiven und Chancen schon klar in diesem Bereich.

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