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Das EU-Programm Erasmus zeigt nachhaltigen Erfolg

In diesem Jahr koordinierte die Max-Eyth-Schule erstmalig Praktika von Absolventen einer spanischen Berufsschule im Rahmen des EU-Programms Erasmus+. Vom 11. April bis 31. Mai 2016 absolvierten vier spanische Jugendliche in unserer Region das Abschlusspraktikum, das ein verpflichtender Teil ihrer Ausbildung ist. Sie beendeten somit ihre 2-jährige vollschulische Ausbildung in Spanien. Die Betriebe waren von der Arbeitsleistung der spanischen Praktikanten begeistert.

Zoom Einer von ihnen, der 27 Jährige Emilio Ponce, ein gelernter Mechatroniker für Kraftfahrzeuge, der zudem über einen umfangreichen Erfahrungsschatz in der Wartung von Baumschinen verfügt, wird nun von seinem ehemaligen Praktikumsbetrieb Autohaus Goebel in Dreieich-Götzenhain als Geselle übernommen, so Ausbildungsleiter Klaus Terhorst.

Emilio Ponce arbeitet ab dem 1. August dieses Jahres als Fachkraft in der LKW- und Nutzmaschinensparte, ein Bereich, in dem besonderer Sachverstand gefragt ist. Der junge Mann ist sehr glücklich über diese Chance: "Ich kann dadurch nicht nur meine Fachkenntnisse verbessern, sondern auch meine Sprachkenntnisse. Ich würde auch gerne mehr über eine andere Kultur lernen. Ich bin Sprachanfänger, mache aber derzeit bereits einen Intensivkurs Deutsch an der Escuela Oficial de Idiomas und einen Online-Sprachkurs der Europäischen Union."

Auch der Schulleiter der Max-Eyth-Schule, Wolf Dieter Gäbert, freut sich über den Erfolg aus dem Kooperationsprojekt Erasmus+. "Das ist erfolgreiche Integration – und so gewinnen wir auch motivierte Fachkräfte, die wir so dringend brauchen in unserem Land."

 

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