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Erste Schritte sich kennenzulernen – ein kleiner Versuch Integration zu leben

Eine besondere Veranstaltung fand im Rahmen der diesjährigen Projektwoche an der Max-Eyth-Schule in Dreieich statt. Schüler und Schülerinnen des Ausbildungsberufes zum Automobilkaufmann bzw. –kauffrau trafen sich mit zwei sogenannten "InteA (Integrations- und Abschluss) Klassen" zum gemeinsamen Fußball, Badminton und Frisbee spielen direkt auf dem Campus des Haus des Lebenslangen Lernens.

Der Ursprung, sich außerhalb von Unterricht und Lernen zu begegnen, kam seitens der Auszubildenden während der im Juni stattgefunden Klassenfahrt auf. Die Klasse 11 BAK hatte beim Sprüchewettbewerb der Max-Eyth-Schule, dessen Thema die multikulturelle Gesellschaft mit ihrer Vielfältigkeit war, den ersten Platz erreicht. Ihr Spruch "Wenn wir nicht so verschieden wären, wären wir gemeinsam einsam!" wurde mit 100 € prämiert.

Zoom Dieses Geld wurde mit weiteren Spenden der Auszubildenden auf deren Wunsch hin für den Projekttag verwendet. So gingen die Schüler und Schülerinnen gemeinsam einkaufen um im Anschluss an das Spielen zu grillen. Es fanden dabei viele individuelle Gespräche statt und so konnten sich die verschiedenen Kulturen jenseits von Presseberichten und Vorurteilen beschnuppern. "Es war äußerst informativ und teilweise auch sehr bedrückend welche Schicksale die Flüchtlinge bereits hinter sich haben", äußerten viele Auszubildende. Ebenso waren sie sehr überrascht wie gut die Flüchtlinge schon die deutsche Sprache beherrschen. Die Flüchtlinge selbst bedankten sich außerordentlich über die Einladung.

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