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Freiwilligendienst

Im Rahmen der Projektwoche der Max-Eyth-Schule Dreieich nahmen 13 Schülerinnen und Schüler am spannenden und arbeitsreichen Projekt "Bundesfreiwilligendienst/Freiwilliges Soziales Jahr – theoretischer und praktischer Einblick" unter der Leitung von Lehrer Sven Roghmans teil.

Zoom Drei Tage verbrachten die Max-Eythler mit ihrem Lehrer auf dem LernOrt Birkenhof in Egelsbach, in denen sie sich gemeinnützig engagierten und anspruchsvolle handwerkliche Arbeit leisteten. Damit unterstützten sie den Verein LernOrt Birkenhof im Bereich der Tiergestützten Ergo- und Phyiotherapie für körperlich und geistig behinderte Kinder und gewannen gleichzeitig einen Einblick in einen Ablauf und die Aufgaben eines Freiwilligendienstes.

"Viele Schülerinnen und Schüler sind unsicher, was sie nach dem Abitur machen sollen bzw. sie interessieren sich für einen Freiwilligendienst, haben aber keine Ahnung, was damit auf sie zukommen könnte. Ich wollte sie ein Stück weit auf die bervorstehende Berufswahl vorbereiten und vermitteln, dass es eben auch Alternativen zum direkten Studienbeginn gibt." Die Projektidee kamZoom Sven Roghmans, weil er selbst Vater eines behinderten Kindes ist und als Fördermitglied das Angebot auf dem Birkenhof nutzt.

"Das Projektangebot war so schnell ausgebucht und die Schülerinnen und Schüler haben sich über die Maße hinaus engagiert. Sie waren pünklich, blieben freiwillig auch mal länger und hatten am Ende des dritten Tages unter anderem die Futterstelle gepflastert und eine Pferdekoppel eingezäunt," freute sich Roghmans. Auch Annika Eckert vom Verein LernOrt Birkenhof war begeistert von der Arbeit der Max-Eythler. "Die Schülerinnen und Schüler haben hervorragende Arbeit geleistet und auch ganzheitlich mitgemacht", sagte Eckert.

Die Schülerinnen und Schüler selbst waren ebenfalls sehr angetan davon, in eine handwerkliche TätigkeitZoom hineinzuschnuppern und auch etwas Gemeinnütziges zu tun. "Sonst ist man eher egoistisch, hier kann man etwas für andere machen. Die Arbeit hat Spaß gemacht, es war Teamwork gefragt und wir hatten viel Freiraum", resümiert die 16-Jährige Steffanie. Ab November hat der LernOrt Birkenhof zwei Bfd-Stellen (Bundesfreiwilligendienst) zu besetzen. Ob sich unter den Bewerbern Teilnehmer dieses Projektes finden, wäre möglich, "aber mir war es vordergründig wichtig, den Schülerinnen und Schülern eine weitere Berufsperspektive zu öffnen und sie sensibel zu machen für Menschen, die ihre Hilfe benötigen", sagt Roghmans abschließend.

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