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Spanien im Fokus – neues Austauschprogramm an der MES

"Internationale Beziehungen spielen nicht nur auf der großen politischen Bühne eine Rolle. In der heutigen Zeit gehört zu einer guten Berufsvorbereitung meiner Ansicht nach auch ein gewisses Verständnis für andere Kulturen", sagt Andreas Gaul, Lehrer an der Max-Eyth-Schule. Andreas Gaul betreut einen großen Teil der internationalen Austauschprogramme an der MES und arbeitet ständig daran, den Kreis der Kooperationsschulen zu erweitern.

Als neuen Austauschpartner konnte er in diesem Jahr die IES García Pavón in Tomelloso als Partnerschule für die MES gewinnen. Tomelloso ist eine Gemeinde in der spanischen Provinz Ciudad Real der autonomen Region Kastilien-La Mancha, unweit von Madrid gelegen.

Zoom Vom 5. September bis 26. Oktober dieses Jahres konnten nun eine Schülerin und ein Schüler des Beruflichen Gymnasiums der MES erstmalig an einem dreiwöchigen Schulaustausch mit der neuen Partnerschule Francísco García Pavón in Tomelloso/ Spanien teilnehmen.

Sie wurden von Ihrem Lehrer Andreas Gaul begleitet und waren vor Ort in Gastfamilien untergebracht. Zu Beginn der Spanienreise absolvierten sie mit ihrem Lehrer ein eintägiges historisch-kulturelles Programm in Madrid, das unter anderem den Besuch der Sammlung des Museo del Prado, des Gebäudes des Centro de Arte Reina Sofía und einen Spaziergang durch das Zentrum und den Parque del Retiro beinhaltete, bevor sie nach Tomelloso weiterreisten.

Am Folgetag wurden Emely und Bartek, die beiden Lernenden der Max-Eyth-Schule, mit ihrem Lehrer Gaul von der Schulleitung der Partnerschule offiziell empfangen und hatten dann direkt die Gelegenheit, im Deutschunterricht spanische Schüler bei der Erarbeitung ihrer Präsentationen zu unterstützen. Nach eigenem Bekunden fühlten sich Emely und Bartek in den Gastfamilien sehr wohl und sie waren augenscheinlich gut in der spanischen Partnerschule integriert. Dies manifestierte sich u.a. darin, dass sie sich auf dem Pausenhof ständig in angeregtem Gespräch mit den spanischen Schülerinnen und Schülern befanden.

Für den heimischen Spanischunterricht hatten sie zudem die Aufgabe, jeden Tag zehn eigene Vokabeln zu notieren sowie sich anhand der mitgegebenen Materialien jeden Tag ein Wortfeld zu erschließen und eine grammatische Schwierigkeit zu trainieren. In der Verantwortung der Partnerschule absolvierten die Schüler weiterhin Ausflüge nach Toledo, die Stadt der 3 Kulturen, und nach Ruidera, einem Schauplatz von Cervantes Quijote.

Emely äußert sich in ihrem Praktikumsbericht sehr positiv über die gemachte Erfahrung in Spanien. Sie war vor allem begeistert über die herzliche Aufnahme in der Gastfamilie, in der sie auch viele spanische Gepflogenheiten erfahren durfte. Und auch Andreas Gaul zieht ein positives Fazit: "Schulische Auslandsaustausche sind eine gute Gelegenheit, ein Verständnis für fremde Kulturen und eine Offenheit für "Andersartiges" zu entwickeln. Neben dem Spracherwerb ist auch immer der Gewinn an Selbstständigkeit ein großes Plus, den ein Austausch mit sich bringt".

 

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