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Planspiel "EcoStartup"

Der Realität ganz nahe – Max-Eyht-Schüler entdecken Unternehmerqualitäten beim Planspiel "EcoStartup".

Der eigene Boss sein, ein großes Unternehmen leiten oder gar selbst gründen und sowieso ganz viel Geld verdienen – das sind die Zukunftspläne von vielen Jugendlichen, die kurz vor dem Abschluss stehen.

Zoom Wie schwierig es ist, diesen Traum in die Wirklichkeit umzusetzen, konnten die Schülerinnen und Schüler aus vier 12. Klassen der Fachoberschule Schwerpunkt "Wirtschaft und Verwaltung" der Max-Eyth-Schule in Dreieich mit ihren Lehrern Katja Justen, Udo Kress, Torsten Schäfer und Adrian Schunk am eigenen Leib erfahren.

Vom 15. Bis zum 19. Mai 2017 hatten die rund 80 Schülerinnen und Schüler in Gruppen im Rahmen eines Planspiels die Chance, ein virtuelles Unternehmen zu gründen und dieses erfolgreich durch vier Spieljahre zu steuern.

Das computerunterstützte Planspiel "EcoStartup" wurde von der Ernst Schmidheiny Stiftung, Schweiz, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wirtschaftspädagogik der Uni St. Gallen entwickelt. Seit dem Schuljahr 2013/2014 setzt die Max-Eyth-Schule unter der Leitung der Lehrerin Petra Hillmer das Planspiel als einzige Schule in Hessen ein. „Mit großem Erfolg“, wie Hillmer berichtet. "Nach der Runde mit drei anderen Klassen im Januar führen wir das Planspiel nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr durch".

Zu Beginn der neuen Planspielrunde musste die Unternehmensidee von den Schülerinnen und Schülern in einem Businessplan beschrieben werden. Danach hieß es täglich aufs Neue durch eine geschickte Preispolitik, den Einsatz von Werbung, Entscheidungen zur Bezahlung der Mitarbeiter usw. erfolgreicher als die anderen Unternehmen abzuschneiden. Zusätzlich mussten sich die Jungunternehmer bei der Entwicklung von einem eigenen Logo, einem Flyer bis hin zur Pressekonferenz unter Beweis stellen. "Leider gab es die einZoom oder andere Fehlplanung und unsere Jungunternehmer mussten immer mal wieder nachkorrigieren. Ihnen war es daher besonders wichtig, in der abschließenden Pressekonferenz ihre Vorgehensweisen zu begründen und Fehler zu erklären" erklärt Katja Justen. Und Adrian Schunk ergänzt "insgesamt war es eine sehr lockere aber arbeitssame Atmosphäre mit vielen Aha-Effekten".

Ob der ein oder andere Schüler nun sogar den Entschluss gefasst hat, ein eigenes Unternehmen nach der Schule oder dem Studium zu gründen bleibt abzuwarten. Aber sicherlich war diese Woche eine sehr lehrreiche.

 

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