Auslandspraktikum in Cuenca
Fremdsprachensekretärinnen absolvieren Auslandspraktikum in Spanien.
Ein Bericht der Teilnehmerinnen.
Wir waren vom 23.09.-23.10.2010 in Spanien, um dort unser Auslandspraktikum zu absolvieren und den Spanischkurs zu besuchen.

Der Hinflug verzögerte sich wegen Streiks in Frankreich, so dass wir erst am späten Abend in Madrid ankamen. Wir verbrachten die nächsten Tage in Madrid damit, Bustouren zu machen und die Stadt zu erkunden (Museum, das Stadion von Real Madrid, den Königpalast, das Nachtleben), Essen zu gehen und merkwürdige Menschen kennen zu lernen.
Sonntags ging es dann mit dem Bus weiter nach Cuenca, wo Unterricht und Praktikum warteten. In Cuenca wurden wir von unserer Kontaktperson Germán abgeholt und zu unserem Haus gebracht. Das Haus befand sich auf einem sehr steilen Berg (schlecht für uns, vor allem mit Einkaufstüten). Nach schnellem Einteilen der Zimmer haben wir uns etwas ausgeruht und am Abend unsere Nachbarn, die Goetheschüler aus Neu-Isenburg, kennen gelernt.

In der nächsten Woche begann für uns der Schulunterricht und wir wurden in unsere Praktika eingeteilt. Wir bekamen einen Einblick in den Arbeitsalltag Spaniens. Kerstin machte ihr Praktikum in einer Touristeninfo im Büro, Alishia absolvierte es ebenfalls in einer Touristeninfo. Arieke wurde in ein Hotel eingeteilt, bei dem sie am Empfang tätig war. Sara arbeitete in einem Modezentrum. Özlem war in einem Schreibwarengeschäft tätig und Dana arbeitete in einem Dekorationsladen. In der Schule wurden wir von Don Germán und Patricia - mit der wir uns leider nicht so gut verstanden – unterrichtet. Nach ca. zwei Wochen wurde unsere Lehrerin gegen eine andere getauscht – Carolina, ihre Schwester. Mit ihr verstanden wir uns sehr gut.

Auch in Cuenca erkundigten wir am Wochenende das Nachtleben und waren recht erstaunt, dass auch Cuenca ziemlich lebendig zu sein schien. Wir verliebten uns in die Bar Hispania und auch La Pani wurde schnell zur unserer Stammbar/-disco. Am Tage haben wir die Kathedrale besichtigt, waren auf der berühmten „Todesbrücke“ und auf der Plaza Mayor.
Die schönsten Erinnerungen waren die letzten Stunden in Spanien, die wir auf der Brücke verbracht haben. Es war auch eine Brücke, an der sich Verliebte oder auch beste Freunde mit Schlössern für immer verewigt haben.
Im Großen und Ganzen hat die Reise nach Spanien Spaß gemacht. Aber um die Kenntnisse im Spanischen richtig erweitern zu können, müsste man länger als vier Wochen in Spanien sein.