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Eine Stunde für Japan

Kraniche 'fliegen' in der PausenhalleZoomKraniche 'fliegen' in der Pausenhalle Seit der Atomkatastrophe in Japan gab es immer wieder Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, die nach einer Aktion, einem Gedenken oder einer solidarischen Aktion für Japan in unserer Schule gefragt haben. Aus Gesprächen entstand die Idee, Kraniche aus Papier zu falten und sie in der Pausenhalle aufzuhängen, um zu signalisieren, dass an der Max-Eyth-Schule-Schule die Geschehnisse nicht unbeachtet vorüberziehen.

Origami ist eine Papierfaltkunst aus Japan, der Kranich ein Symbol für Frieden, Versöhnung und ewiges Leben. Einer japanischen Legende nach bekommt der Mensch, der tausend Kraniche faltet, einen Wunsch erfüllt. An diese Legende anknüpfend, gab es ein japanisches Mädchen mit dem Naman Sadako, das den Atombombenabwurf in Hiroshima erlebte, dann an Leukämie erkrankte und fast 700 Kraniche faltete in der Hoffnung, zu leben. Als Sadako starb, falteten ihre Klassenkameraden die fehlenden Kraniche. Bis heute werden am Hiroshima-Mahnmal tausende von Kranichen gefaltet, um zu erinnern, zu mahnen, zu hoffen.

Die gestalteten Plakate in der PausenhalleZoomDie gestalteten Plakate in der Pausenhalle Frau Müller-Langsdorf initiierte und organisierte den Ablauf der Aktion. Viele SchülerInnen und LehrerInnen falteten Kraniche und ließen sie in der Pausenhalle "fliegen". Zusätzlich haben sich verschiedene Klassen mit dem Thema Atomkatastrophe auseinandergesetzt und ihre gestalteten Plakate in der Pausenhalle ausgestellt.

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