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Integration und Toleranz

Ein interessanter Tag mit dem Eintracht-Star Ioannis Amanatidis.
Ein Bericht der Schülervertretung von Ayse Sibel Öztürk und Ertun Kartal.

Am Montag, dem 21. März 2011, kam auf unsere Initiative hin der Fußballstar Ioannis Amanatidis in die Aula des HLL. Eingeladen waren neben dem Fußballer auch Frau Schonhart und Herr Dr. Fünfsinn vom Hessischen Justizministerium als Geschäftsführer des Landespräventionsrates sowie ca. 230 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Klassen der Max-Eyth-Schule.

Ioannis Amanatidis mit SV-Vertretern und LehrernZoomIoannis Amanatidis mit SV-Vertretern und Lehrern Wir haben diesen Tag vor dem Hintergrund des Themas "Integration und Toleranz" auf die Beine gestellt. Der Profifußballer war in seiner Funktion als Botschafter des Landespräventionsrates zu Gast und stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler aus unserer Schule. Dabei berichtete er, dass er es über sein Talent Fußball zu spielen, geschafft hätte sich zu integrieren. Seine Botschaft war bei seinen Ausführungen nicht zu überhören: Jeder Mensch sollte an seinen Stärken arbeiten, sein Talent fördern.

Zuvor hatten unter unserer Moderation drei Schülerinnen – eine Pakistanerin, eine Inderin und eine Türkin – sehr offen über ihre Lebensgeschichte berichtet. Dabei hatten die drei verdeutlicht, wie sie es geschafft haben, trotz Migrationshintergrund und Problemen, eine positive schulische Laufbahn einzuschlagen. Deutlich wurde bei ihren Ausführungen, dass der Erwerb der deutschen Sprache ein wichtiger Baustein zur Integration sei. Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal bei ihnen bedanken.

Auch bedanken wollen wir uns bei der Schulleitung der Max-Eyth-Schule, die uns bei den Vorbereitungen und der Umsetzung dieses Tages unterstützt haben sowie bei Herrn Petri und Frau Müller-Langsdorf die es trotz kürzester Vorbereitungszeit geschafft haben, ihre an unserer Schule durchgeführten Integrationsprojekte anschaulich den Anwesenden zu präsentieren.

Neben den genannten Vorträgen und Diskussionen gab es weiterhin noch eine Rap-Vorführung der MES Rap Gruppe "Gegen Gewalt und für Toleranz", die großen Anklang fand und verdeutlichte, welche Talente in den Schülern unserer Schule stecken. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es für alle Anwesenden "Finger-Food", zum größten Teil finanziert aus unserer SV-Kasse.

Nachdem der offizielle Teil beendet war, nahm sich Herr Amanatidis noch sehr lange Zeit, um Autogrammkarten zu unterschreiben und geduldig mit uns Fotos zu machen. Auch ihm sei hier nochmals ausdrücklich dafür gedankt. Es war eine tolle Erfahrung, ihn an der MES zu erleben und sich mit ihm auszutauschen.

Nachdem wir in die Vorbereitung sehr viel Zeit und Arbeit gesteckt haben können wir nun wohl mit Stolz behaupten, dass dieser Tag als sehr gelungen bezeichnet werden kann. Da wir zum größten Teil die Max-Eyth-Schule zum Schuljahresende verlassen, hoffen wir, dass neben solchen "Events" das Thema Integration an unserer Schule wichtig bleibt.

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